Sharing Is Caring - Unser Open-BIM-Frühlingsexperiment

Unser junges BIM-MIT!-Veranstaltungsformat simuliert als kompakter nachmittäglicher Workshop den derzeitigen und künftigen Planungsalltag. Ansatz ist, die BIM-Methodik optimistisch als gutes Werkzeug für die büroübergreifende Zusammenarbeit zu betrachten und transparent vor den Augen von Auftraggebern und Ausführenden Erwartungen mit dem heute bereits Lieferbaren abzugleichen.

Alle 9 Wochen (zu den MIT!-twochs, je 3 Stunden) holen wir uns ein BIM-Schwerpunktthema aus der Theorie zum Praxistest und laden Akteure aus Weimar und Umgebung zum uns-über-die-Schulter-gucken, besser noch zum MIT!-machen ein.

Es sind mindestens drei Gründe, die uns Kurs auf BIM als Planungsselbstverständlichkeit nehmen lassen: Den Überblick über komplexer werdende Bauaufgaben behalten = Vertrauensbildung. Allen Beteiligten die Chance geben, sich ein bewertbares Bild vom Bauvorhaben zu machen = Entscheidungshilfe. Wertvollere Gebäude entstehen lassen, denn nur gut dokumentierte Gebäude lassen sich gut managen, erweitern, umnutzen... Damit insgesamt den Respekt gegenüber Planung im Entstehungsprozess eines Gebäudes zurückgewinnen = Honorierung rechtfertigen.

Nachdem BIM-MIT!#001 sich im Datenaustausch per IFC-Datei übte und in BIM-MIT!#002 Bauwerksdaten in Modelle einpflegte soll BIM-MIT!#003 als quasi Simulation eines nicht selbstbestimmten Planer-Mixes (VgV-Verfahren) mit einem Export-Import-Experiment vorbereitet werden. Die bisher beteiligten, sich teilweise noch fremden, Büros wollen ein 3-D-CAD-Modell mit Attributen (BIM-Modell) in ihre Haussoftware importieren, modifizieren und zum nächsten Teilnehmer exportieren. Am Ende der Modellrundreise wird der Informations-Zugewinn (oder -Verlust?) bewertet.

Wer sich hier einreihen möchte, melde sich bis 18.03. unter bim-mit@hartung-ludwig.de,
Kennwort BIM-Frühlingsexperiment.